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Weimarer Verfassung

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Weimarer Verfassung Artikel

Die Weimarer Verfassung war die Verfassung der Weimarer Republik und die erste demokratische Verfassung für Deutschland. Sie schrieb eine parlamentarisch-demokratische und föderative Republik vor, in der die "Staatsgewalt vom Volke" ausgehen sollte.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Abiturwissen Geschichte. Erster Weltkrieg und Weimarer Republik (Abiturwissen) hat wohl mein abi gerettet!! dieses buch ist wirklich absolut klasse! es ist alles sehr übersichtlich und gut verständlich dargestellt und besonders zu empfehlen sind auch die grafiken und tabellen (hilft einem ab und zu ganz schön weiter. . . z. B. verfassung). hab heute leistungskursklausur geschrieben und viele informationen aus diesem buch...

Entstehung

Buch-Tipp: Betriebsverfassungsgesetz mit Wahlordnung Ausgewogen - leicht verständlich - gründlich Auch für die 23. Auflage gilt wieder, dass der "Fitting" eine Bank in der Betriebsverfassung ist. Der Praktiker freut sich wieder über die verständliche Sprache und den Aufbau, der es leicht macht, die Kommentierung für das aktuell anstehende Problem zu finden. Wie auch in den Vorlaufagen findet...

Aufbau

Zwei Hauptteile:

  • "Aufbau und Aufgaben des Reiches" und
  • "Grundrechte und Grundpflichten der Deutschen".
Buch-Tipp: Close to You Saftig Ich habe lange nach einem Wort gesucht, mit dem ich dieses Buch beschreiben kann. Saftig, sind die Frauen, die sich vor der Linse räkeln und ihre schönen Körper preisgeben. Neben der exzelleten Auswahl an Modellen, ist Hans van Ooyen sicherlich ein Meister der Belichtung. Denn schöne Körper, brauchen schönes Licht und dieses Geschenk...

Neuerungen

Einen deutlichen Schritt zur Demokratie gegenüber den in dem Kaiserreich geltenden Regelungen:

Buch-Tipp: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789, in 8 Bdn., Bd.7, Ausbau, Schutz und Untergang der Weimarer Republik: Bd 7 Standardwerk Zu dem "Huber" bleibt eigentlich ca. wenig zu sagen. Er ist DAS Standardwerk zur Deutschen Verfassungsgeschichte. Trotz seiner zweifelhaften Vergangenheit hat Huber mit seiner Verfassungsgeschichte und den "Dokumenten zur Verfassungsgeschichte" zwei Werke geschaffen, die bis jetzt an Tiefe und Ausführlichkeit unübertroffen sind. Kritikpunkte:...

Rechtsphilosophische Einordnung

Ein Merkmal der Verfassung war der ihr zu Grunde liegende Rechtspositivismus, das heißt die komplette Verfassung konnte durch eine entsprechende Mehrheit geändert werden.

Buch-Tipp: Die Weimarer Republik. Eine unvollendete Demokratie Differenzierter und gelungener Blick auf die Weimarer Republik Dieses Buch besticht durch die enorme Bandbreite der betrachteten Konstellationen und Interessen, die Einfluss auf die Entwicklung der Republik nahmen, und zwar von Anfang an. Auch die aus dem Kaiserreich als "Hypothek" übernommenen Vorbelastungen finden angemessen Eingang. Mit scharfem...

Gewichtung Reichstag/Reichspräsident

Zentrales politisches Organ war der Reichstag, von dessen Vertrauen der Reichskanzler und die Reichsminister abhängig waren. Der Reichspräsident, eine Art "Ersatzkaiser", wurde unmittelbar vom Volk gewählt und stand so gesehen ebenbürtig neben dem Parlament. Er war Oberbefehlshaber der Reichswehr, hatte das Recht zur Auflösung des Parlaments (Art. 25) und konnte bei "erheblicher" Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung Notverordnungen erlassen und vorübergehend wesentliche Grundrechte ganz oder teilweise außer Kraft setzen (Art. 48). Dieses Instrument wurde in der Anfangszeit der Republik und in der Zeit der Inflationskrisen zeitweise genutzt, ohne Schaden an der Demokratie zu hinterlassen. Diese immense Machtfülle bedeutete jedoch, wie sich aber in den Jahren von 1930 bis 1933 zeigte, ein beträchtliches Risikopotenzial für die Demokratie, sofern der Reichspräsident nicht politisch gegensteuern konnte. Die Länder hatten gegenüber ihrer Stellung in dem Kaiserreich ("Fürstenbund ") eine vergleichsweise schwache Beteiligung an der Gesetzgebung durch den Reichsrat.

Buch-Tipp: Drei Kameraden. "Es gab nichts was blieb. Nichts" - tragisches Bild einer untergehenden Gesellschaft Wer einen tieferen Einblick in die Lebensverhältnisse der Weimarer Republik bekommen möchte, dem sei die Lektüre von Erich Maria Remarques 1936 fertiggestellten Roman "Drei Kameraden" sehr zu empfehlen. Remarque beseitigt das positive Bild der "Goldenen Zwanziger"...

Fortgeltung der Verfassung nach 1933

Formell blieb die Weimarer Reichsverfassung auch nach der Machtergreifung Adolf Hitlers am 30.01 1933 gültig, faktisch wurde sie jedoch durch die Verordnung des Reichspräsidenten zu dem Schutz von Volk und Staat vom 28.02 1933 ("Reichstagsbrandverordnung") und das Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 sowie vielen weiteren Gesetzen ausgehöhlt und außer Kraft gesetzt.

Buch-Tipp: Geschichte eines Deutschen. Die Erinnerungen 1914-1933. Eine Warnung! Ein Buch über die deutsche Geschichte von jemandem, der dabei war und sie als junger Mann miterlebte. Außerdem eine vorzügliche psychologische Analyse der Menschen damals: Noch nie habe ich gelesen, daß die Kriegserlebnisse der Jahre 1914 bis 1918 und der Aufruhr der Nachkriegszeit für damals junge Menschen extrem prägend gewesen...

Spätere Wertung und heutige Bedeutung

Auf die Weimarer Verfassung wurde später meist ca. noch negativ referiert, so auch in dem Parlamentarischen Rat (1948/1949), der das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ausarbeitete. Auch in der öffentlichen Meinung und der Fachdiskussion überwiegen die ablehnenden Urteile.

Hauptpunkt der Kritik war die angeblich zu starke Stellung des Reichspräsidenten, die der wesentliche Grund für das Scheitern gewesen sein soll: sie habe erst zu einer Präsidialdiktatur und dann zu einer Regierungsübertragung durch Reichspräsident Paul von Hindenburg an Adolf Hitler geführt.

Tatsächlich war der Reichstag nach der Verfassung das stärkere Organ: er konnte die vom Reichspräsidenten ernannte Regierung stürzen, dessen Erlasse aufheben und sogar eine Präsidentenabwahl einleiten. Allerdings bedurfte es dazu konstruktiver parlamentarischer Mehrheiten, die es in der Praxis ca. ausnahmsweise gab.

Die zeitgenössische, Weimarer Kritik lautete übrigens ganz in dem Gegenteil, die Rechte des Reichspräsidenten müssten sogar gestärkt werden, um die Probleme des Reichstags auszugleichen. Diese Meinung wurde nicht ca. von den Rechten, sondern auch von vielen Vertretern der politischen Mitte wie der DDP geteilt.

Das Verhältniswahlsystem sowie das Fehlen einer Sperrklausel begünstigte das Aufkommen von Splitterparteien und erschwerte die Regierungsbildung. Beides wurde aber 1919 von den Verfassungsvätern als notwendige Voraussetzung einer umfassenden Vertretung des Volkswillens angesehen. (Ab dem Jahr 1932 lag der Anteil der extremistischen, republikfeindlichen Parteien wie NSDAP oder KPD bei über 50 Prozent der Wählerstimmen, so dass keine demokratische Regierung mehr sich auf eine Mehrheit in dem Parlament stützen konnte.)

Manche häufig geäußerte Kritik ist weder historisch noch in dem internationalen Vergleich gerechtfertigt, so etwa der Vorwurf, dass die Weimarer Verfassung - in dem Gegensatz zu dem Grundgesetz - sich nicht eindeutig zu dem positiven Einfluss der Parteien äußerte. Dies ist in kaum einer europäischen Verfassung geregelt. An der Verfassung dürfte der schlechte Ruf der Parteien zu Weimarer Zeiten wohl kaum gelegen haben.

Nach Art. 140 des deutschen Grundgesetzes sind die Art. 136, 137, 138, 139 und 141 der Weimarer Verfassung Bestandteil des Grundgesetzes, die sich hauptsächlich mit der staatsrechtlichen Stellung der Religionsgemeinschaften beschäftigen.

Buch-Tipp: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Beck Textausgaben) Ausgezeichnet für Klausuren Dieses GG eignet sich gut für Klausuren. Es ist grds. zugelassenes Klausurhilfsmittel. Der Vorteil an diesem GG ist, daß es über viele Fußnoten verfügt, die einen schnelleren Überblick verschaffen - und, falls das Gedächtnis mal nicht ganz so mit macht wie es sollte, den ein oder anderen Paragraphen-Verweis selbst...

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